Ansprechpartnerin für Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage
Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen
Ansprechpartnerin für das Themengebiet sexuelle Gewalt (seit über 20 Jahren Mitglied im Haller Arbeitskreis gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen)
Sprecherin der schulischen Steuergruppe
Nach dem Studium gab es für angehende LehrerInnen kaum Stellen, daher war ich 13 Jahre in der Sozialarbeit tätig. Ich baute ein Jugendzentrum auf und gestaltete die Schulsozialarbeit an der Hauptschule Halle/Westf.. Meine Arbeitsschwerpunkte waren:
Rechtsextremismus abbauen, feministische Mädchenarbeit aufbauen, Einzelfallhilfe leisten , Deeskalationsangebote durchführen und Jungenförderung anbieten. Seither arbeite ich viel mit unterschiedlichen Institutionen ( Beratungsstellen, Sozial-und Jugendamt, Psychologen-Innen, Gleichstellungsstellen, Polizei, Opferschutzbeauftragte, Anwältinnen... u.v.m.) zusammen und habe mir dadurch ein großes soziales Netzwerk geschaffen. Davon profitieren die SchülerInnen sehr.
Ich wünsche mir mehr SchülerInnen-Beteiligung/ Mitbestimmung an den Sek.I-Schulen.
Ich unterrichte am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Recklinghausen die Fächer Politik/Wirtschaft, Sozialwissenschaften und Philosophie.
Schwerpunkte meiner Arbeit an der Schule bestanden und bestehen, neben der Unterrichtstätigkeit, in folgenden Aktivitäten:
- Langjährige Arbeit als SV-Verbindungslehrer
- Organisation der Pressearbeit und der schulinternen Information
- Organisation/Durchführung des Schülerbetriebspraktikums (als Element der Berufs- und Studienvorbereitung)
- Organisation von Seminaren zur Europäischen Union in Brüssel.
Ziele und Engagement der LSV haben mir so gut gefallen, dass ich mich entschlossen habe, mich in diesem Bereich zu engagieren und die Interessendurchsetzung der SchülerInnen (das wohlwollende Votum durch die SchülerInnen vorausgesetzt) zu unterstützen.
Es gibt kaum etwas Wichtigeres als engagierte junge Menschen, gerade in unserer Welt, die sich z.B. dem ökonomischen Sachzwang ausgeliefert zu sein glaubt und das auch im Bildungssystem: „Bildung“ und „Zwang“ scheinen mir jedoch (und das nicht nur an dieser Stelle!) unvereinbare Begriffe zu sein.
Zum „Bildungs-“ Begriff zu arbeiten und mögliche/notwendige Inhalte in kooperativen Arbeitsformen zu identifizieren, ist mir ein Anliegen. Und: In diesem Zusammenhang darf die Position der Betroffenen (SchülerInnen!) nicht übersehen werden.
Auf gute Zusammenarbeit und nicht vergessen:
Es gibt nichts Beständigeres als den Wandel!
Uwe Koopmann
Uwe Koopmann – Landesverbindungslehrer und Geschäftsführer der LSV NRW. An der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule in Dormagen unterrichte ich Deutsch, Gesellschaftslehre und Geschichte. Der Schwerpunkt meiner SV- und LSV-Arbeit liegt – neben den Büropflichten – in der Beratung im Bereich des Antifaschismus’, der Friedensarbeit und der internationalen Solidarität. Ich habe dazu zahlreiche Projekte im In- und Ausland durchgeführt. An meiner Schule war ich mehrere Jahre auch als Beratungslehrer im sozialen und pädagogischen Bereich tätig. – Vor meinem Studium an den Universitäten in Hamburg und Bremen absolvierte ich eine Ausbildung als Redakteur einer Tageszeitung. Lehrer wollte ich nach dem Abitur auf keinen Fall werden. Schule war mir zu „eng“. Die publizistische Beratung im Bereich von Zeitung, Rundfunk und Fernsehen gehört daher immer noch zu meinen Interessen. Ebenso das handwerkliche Einmaleins des Schreibens und Redigierens. Schule ist für mich kein abgeschlossener Kasten, sondern eine pädagogische Einrichtung, die sich im ständigen Dialog mit der Gesellschaft öffentlich bewegen muss. Spannend ist dabei die Frage: In welche Richtung verläuft die Bewegung? Engagierte Schülerinnen und Schüler sind mir in diesem Dialog die besten Partner.